„Leb‘ deinen Traum,…“ – ein kurzer Einblick in das Digimon TCG

Mit diesem Lied von Frank Schindel tauchten Kinder im Jahr 2000 in eine Parallelwelt, der Digiwelt, ein und legte dadurch den Grundstein für ein Sammelkartenspiel, dass sich nicht hinter den großen Namen wie Yu-Gi-Oh!, Pokémon und Magic: The Gathering verstecken muss. Um dem Anfänger den Einstieg leichter zu gestalten, möchte ich in diesem Artikel einen kurzen Einblick in das Digimon Card Game geben.

Welche Raritäten gibt es in Digimon?

Commons


Common-Karte

Commons sind Karten ohne holografischen Effekt. Man erkennt sie an dem C; und wie in jedem anderen Sammelkarten-Spiel sind auch in Digimon Commons die Karten, die man am häufigsten aus den Booster Packs ziehen wird.

Uncommons

Uncommon-Karte

Uncommons sehen den Commons zum Verwechseln ähnlich. Der einzige Unterschied zu den Common Karten ist das U, welches anstatt des C unten rechts zu sehen ist.

Rares

Rare-Karte

Hier fängt es an ein wenig zu funkeln, denn Rare-Karten besitzen einen goldenen Rand, der um das Kartenbild leicht schimmert. Des Weiteren ist der kennzeichnende Buchstabe der Rare ein R.

Super Rares

Super Rare-Karte

Die ersten Foil-Karten mit holografischen Effekt nennt man Super Rare-Karten. Sie treten schon etwas seltener in den Sets auf und sind mit den Buchstaben SR gekennzeichnet.

Secret Rares

Secret Rare-Karte

Hier sprechen wir von der seltensten Rarität. In einem Set, bestehend aus meistens 112 Karten, sind in der Regel zwei Secret Rares. Der goldene Rand, der die Karte umschließt, und die Buchstaben SEC kennzeichnen diese Karten.

Generell besitzen die Karten wunderschöne Artworks. Damit ihr versteht, was ich an dieser Stelle meine, könnt ihr die aktuellen Karten mit denen des ersten Trading Card Games vergleichen. Das ist natürlich an dieser Stelle meine eigene Meinung.

Was haben das Digimon TCG und Magic: The Gathering gemeinsam?

Ähnlich wie im beliebten Sammelkarten-Spiel Magic: the Gathering werden die Karten in unterschiedliche Farben unterteilt. Meist unterstützen diese Farben eine bestimmte Spielstrategie, weshalb man seine Decks meist mit einer oder maximal zwei unterschiedlichen Farben füllt. Digimon einer bestimmten Farbe können außerdem auch nur zu gleichfarbigen Digimon digitieren. Man unterscheidet in:

Eine weitere Gemeinsamkeit ist darüber hinaus, dass angreifende Digimon waagerecht gedreht werden und dann im Rest Mode sind.

Die unterschiedlichen Kartentypen

Digi-Ei

Jeder Spieler darf maximal fünf Digi-Ei-Karten links neben dem Spielfeld auf einem separaten Stapel haben. Wenn ein Spieler eine Digi-Ei-Karte aufdecken will, legt er sie rechts neben den verdeckten Stapel und kann es digitieren, bis er es in die Battle Area des Spielfeldes packen will. Man darf außerdem nur ein Ei pro Runde digitieren lassen. Unter dem Namen der Karte ist der vererbte Effekt zu sehen. Jede darauffolgende Digitation der Karte wird so platziert, dass dieser Effekt zu erkennen ist und übernimmt diesen.

Digimon

Bei den Digimon-Karten werden zum ersten Mal die Ausspielkosten interessant. Jedes Digimon hat bestimmte Kosten, die man bezahlen muss, um dieses entweder direkt aufs Feld zu bringen oder aus einem niedrigeren Level zu digitieren. Die Level der Karte sind hier ebenfalls zu beachten, da man sie nur in chronologisch korrekter Reihenfolge digitieren lassen kann. So kann aus einem Lv 3 Digimon nie direkt eins mit dem Level 5 oder 6 werden. An dieser Stelle möchte ich mit auf dem Weg geben, dass man beim Deckbau am besten mit dem Boss-Monster anfängt und dann die geringeren Level um dieses Monster drum herum auswählt. Aber aufpassen: Baut immer mehr niedrigstufige Karten in euer Deck ein, um tote Hände zu vermeiden.

Option-Karten

Wie Zauberkarten in anderen TCGs werden Option-Karten einmalig verwendet, um den Effekt zu triggern, nachdem die Kosten bezahlt wurden. Außerdem haben Option- und Tamer-Karten sogenannte Security-Effekte, die aktiviert werden, sobald der Security-Check stattfindet. Dazu mehr in einem weiteren Beitrag.

Tamer-Karten

Tamer funktionieren ähnlich wie die Option-Karten. Man bezahlt die Kosten, um bestimmte Effekte zu aktivieren oder beim Security-Check Effekt auszuspielen. Tamer sollten meiner Meinung nach an der Stelle den geringsten Teil eures Decks ausmachen.

Um in dieses wirklich tolle Sammelkarten-Spiel einzutauchen, empfehle ich, eines der bei Gate to the Games erhältlichen Starter Decks, wie das erste Starter Deck Gaia Red, zu kaufen und euch einfach mal mit euren Freunden zu messen. Im Nachgang könnt ihr eure Decks mit den Displays, wie dem aktuellsten Double Diamond Booster Display, aufpeppen und weitere Karten eurer Sammlung hinzufügen. Wenn ihr euch für das Digimon TCG interessiert und auf dem Laufenden bleiben wollt was News, Strategien und Sets betrifft, dann schaut hier immer mal wieder vorbei.

Wer von euch ist auch diesem tollen Trading Card Game verfallen? Habt ihr auch damals die Serie gesuchtet, oder wie seid ihr darauf aufmerksam geworden? 😉

Euer tradingcardrich

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