Yugioh – Die Top 10 der schlechtesten Karten

Herzlich willkommen zurück zu einer neuen Top 10 Yu-Gi-Oh! Karten Liste, bei der ich mir einmal gedacht habe: „Wir haben uns bisher nur mit Top 10 Karten innerhalb der Meta beschäftigt und niemals mit den schlechten Karten bzw. sinnlosen Karten?!“ Das wird sich jetzt ändern! In dieser Liste habe ich Karten berücksichtigt, die von den Effekten her überhaupt keinen Sinn ergeben, denn sie sind darauf ausgelegt, einen hinterher viel schlechter darstehen zu lassen als vorher oder einfach, weil sie sinnlos in einem Yugioh Deck sind. Berücksichtigt werden natürlich keine Karten, die auf gebannten Karten beruhen wie z. B. Krugräuber, die nur aktiviert werden kann, wenn Topf der Gier aktiviert wird. Das würde für mich keinen Sinn ergeben solche Karten in so eine Liste zu stecken.

10. Rotäugiger schwarzer Metalldrache

Diese Karte ist auf keinen Fall mit Rotäugiger finsterer Metalldrache zu verwechseln, welcher jedem Drachen Deck einen krassen Support gibt, sie ist halt eine Engine. Doch wenn wir über Rotäugiger schwarzer Metalldrache sprechen, dann kann man nur den Kopf schütteln, denn diese Beschwörungsmethode ist damals schon unmöglich gewesen. Zunächst muss man nämlich einen rotäugigen schwarzen Drachen auf dem Feld haben. Soweit so gut, doch dieser muss auch mit Metallwandler ausgerüstet sein. Diese Ausrüstungskarte, welche komischerweise als Fallenkarte gilt, lässt das ausgerüstete Monster 300 ATK dazu gewinnen und es erhält während des Damage Steps noch ATK in Höhe der Hälfte der ATK des Angriffsziels. Somit kann das rotäugige Monster schnell über 3000 ATK kommen. Doch wenn man Rotäugiger schwarzer Metalldrache nun beschwört, dann hat er nur 2800 ATK, aber keinen anderen Effekt. Diese Karte bringt nichts, man geht quasi -1 und hat viel weniger davon, daher ist diese Karte echt nutzlos.

9. Karten mischen

An sich ist diese Karte gar keine schlechte Idee, denn man kann 300 Lebenspunkte zahlen und dann das Deck seines Gegners oder das Eigene mischen. Die Karte könnt ihr auch nur einmal in eurem Spielzug aktivieren. Der Sinn dahinter ist wohl der, dass man das Gefühl bekommt durch das Mischen bessere Karten zu ziehen. Das Problem dahinter ist, dass man stattdessen Karten spielen kann, die einem schon sofort die richtigen Karten auf die Hand holen, die sogenannten Searcher. Somit muss man nicht mehr auf Glück hoffen. Das Ding ist auch, dass man das Deck auch so mischen kann, wenn man den Gegner fragt. Somit muss man keine 300 Lebenspunkte zahlen, sondern kann es für umsonst mischen.

8. Nebel des Zusammenbruchs

Was soll man nur zu dieser Karte sagen. Diese permanente Fallenkarte verbietet es eurem Gegner mehr als 5 Karten in der Hand zu haben. Man könnte sie ganz gut in Fun Decks spielen, doch wer braucht dieses Limit? Man muss dann hinterher eine Karte abwerfen, wenn man mehr hat und wahrscheinlich wirft man dann die Karte ab, die einen Friedhofseffekt hat. Somit hilft man sogar dem Gegner, aber mal abgesehen davon, wer hat heutzutage schon mehr als 5 Karten in der Hand? Diese Karte ist bestimmt gegen einen Slifer gut. Sie kann auch definitiv nützlich sein, wenn man sich mehrere Karten auf die Hand holt und dann etwas davon abwerfen muss, doch man kann diese Karte umgehen, indem man die Karten einfach setzt bzw. aktiviert. Von daher raubt sie nur eine Zauber-/Fallenzone.

7. Nordische Reliquie Brisingamen

Die nordisch Karten sind sehr kontrovers unter den Yu-Gi-Oh! Spielern. Einige werten sie als total unnötig, andere sagen, dass sie schon spielbar sind und auch ein gewisses Potential haben. Doch diese Karte hilft einem nicht wirklich, denn man muss ein offenes Monster wählen, welches man kontrolliert und ein offenes des Gegners. Die ATK eures Monsters werden dann gleich der Grund ATK des gegnerischen Monsters, bis zur End Phase. Die Frage ist nur, was ist denn, wenn die Karte eine Boost von z. B. 300 ATK hat? Dann kann man das Monster einfach sofort crashen. Gegen ein normales Deck, welches auch als Fun Deck gilt, kann man definitiv mit dieser Karte was ausrichten, doch selbst da hat man meist schon einen Boost der ATK eines Monsters.

6. Erzunterweltler von Gilfer

Wer die erste Staffel von Yu-Gi-Oh! gesehen hat, der kennt diese Karte. Sie wurde in dem Duell gegen Joey Wheeler von Yugi verwendet. Diese Karte war wirklich nicht schlecht, doch im TCG ist sie alles andere als gut. Zunächst ist sie eine Karte, die keinen speziellen Beschwörungseffekt hat. Das heißt, da sie 6 Sterne hat, muss man sie mit einem Tribut anbieten, um sie zu beschwören. Für ein Monster mit 2200 ATK lohnt sich das nicht wirklich. Hinzukommt dann noch der Effekt der Karte, wenn sie im Friedhof ist, kann man sie an ein Monster ausrüsten, welches dann 500 ATK verliert. Diese Karte nutzt einem dann nur etwas im Friedhof also kann man sie lieber sofort mit einem Effekt abwerfen.

5. Platztausch

Wer kennt es nicht? Man hat seinen Gegner auf sehr wenige LP runter geschlagen und möchte dann die LP mit dem Gegner tauschen. Das macht genau die Karte Platztausch. Man muss mehr Lebenspunkte haben, um diese Karte aktivieren zu können und verliert dann einfach seine Lebenspunkte und man kann sie auch nicht zurücktauschen. In einem Troll Deck würde diese Karte Sinn machen und wahrscheinlich ist sie darauf auch ausgerichtet. Doch selbst in den Troll Decks gegen die ich gespielt habe, musste ich feststellen, dass ich sie nicht einmal sah.

4. Trugbildröhre

Hier haben wir eine Schnellzauberkarte mit dem Effekt, dass sie nicht von der Hand aktiviert werden kann. Dann kann man sie auch nur aktivieren, wenn ein Monster von euch als Angriffsziel gewählt wird. Anschließend fügt man seinem Gegner 1000 Schaden hinzu. Zu dieser Karte kann man einfach nur sagen, was haben sich die Erfinder der Karte dabei gedacht? Zuerst, wieso ist diese Karte eine Schnellzauberkarte, wenn man sie nicht von der Hand aktivieren kann? Das ist der Sinn dahinter!? Natürlich kann man sie aber auch legen und dann aktivieren, doch bei dieser Karte wäre eine Falle besser als eine Schnellzauberkarte gewesen. Zu guter Letzt haben wir noch den Burn Damage von 1000 Schaden. An sich ist der Schaden gut, doch der Angriff wird nicht annulliert und somit verliert man das Monster sehr wahrscheinlich und wenn’s nur um den Burn Damage geht, gibt es bessere Karten wie Verborgene Sprengladung.

3. Unerfahrener Spion

Diese Karte ist wirklich alt und wurde auch nur ein paar Mal veröffentlicht. Der Effekt ist ganz simpel und zwar kann man sich eine Karte des Gegners angucken. Das wars. Diese Karte kann gut in einem Troll Deck sein und ist sicherlich nützlich, doch sie bringt einem kaum was.

2. Falle entfernen

Der Effekt dieser Karte ist auch ganz kurz, man kann mit dieser Zauberkarte eine offene Falle auf dem Spielfeld zerstören. Da sollte es bei jedem Yu-Gi-Oh! Spieler klingen. Es gibt doch so eine Karte namens Mystischer Raum-Taifun, welche sofort irgendeine Zauber-/Fallenkarte auf dem Spielfeld zerstört. Nun könnte man sagen, dass man sie nur drei Mal haben darf, doch selbst dann gibt es noch Kosmoszyklon, der dann sogar die Zauber-/Fallenkarte auf dem Spielfeld verbannt. Man hat also damit nur eine sehr langsame und auch zu spezifische Karte, die einem fast gar nichts in einem Duell bringt.

1. Dunkel durchdringendes Licht

Mein Favorit in dieser Top 10 Liste ist diese Karte, die übrigens auch in Amerika bei McDonald’s zu einem Happy Meal verschenkt wurde. Wieder einmal ist der Effekt kurz in einem Satz zusammengefasst, man kann nämlich alle Monster auf der Seite des Gegners flippen. Unglaublich, was diese Karte einfach bewirken kann, denn dies würde ja auch durch einen normalen Angriff möglich sein. Das Problem ist nur, wenn man die Karten des Gegners flippt, wird wahrscheinlich der Flipp-Effekt des Gegners aktiviert und hilft dem Gegner. Diese Karte ist also eher sinnlos, als hilfreich.

Das war’s dann mit meiner Top 10 Liste. Ich hoffe, sie hat euch ein bisschen gefallen und ihr musstet nicht feststellen, dass ihr einige Karten davon spielt. Falls ihr auch noch Vorschläge für andere schlechte Yugioh Karten habt, dann lasst es mich in den Kommentaren wissen. Bis dann,

Euer

Elias Geek

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