Magic – Commander 2018 Set Review Mehrfarbig

Herzlich willkommen im letzten Teil der Review des Commander 2018 Sets, diesmal mit allen mehrfarbigen Magic Karten und den neuen Commandern! Es hat ein wenig gedauert, aber das Beste kommt eben immer zum Schluss!

Saheeli, the Gifted

Das wohl spannendste an ihr ist die zweite +1 Fähigkeit, die einem Spell Affinity for Artifacts gibt und damit seine Kosten massiv reduziert. Um diese Fähigkeit herum sollte wohl auch ihr Magic Deck gebaut werden, sodass man vielleicht Eldrazi oder ähnlich teure Spells für extrem wenig Mana spielen kann. Für Decks, die sich eher auf Artefakte allgemein konzentrieren, würde ich die neue Jhoira aus Dominaria bevorzugen. Dennoch eröffnet Saheeli aber viele neue Möglichkeiten.

Brudiclad, Telchor Engineer

Blau und Rot haben einige Effekte, die Tokens generieren, welche Kopien von Kreaturen sind, sodass man hier effektiv alle Tokens (in den Farben wohl vor allem Artefaktkreaturen) zu einer Kopie einer normalen Kreatur werden lassen kann. Das könnte ein durchaus interessantes Deck sein. Außerhalb dessen sehe ich leider wenig Einsatzmöglichkeiten für den guten Brudiclad, da die ganzen guten Karten für Token in anderen Farben, genauer gesagt weiß und grün, sind.

Tawnos, Urza’s Apprentice

Ziele für die Fähigkeit gibt es mehr als genug und mit Paradox Engine und sowas wie einem Izzet Signet kann man schnell mal eine Combo starten. Haste ist hier besonders nützlich, um die anfällige Kreatur nicht einen Zug im Spiel haben zu müssen. Für ein reines Artefaktdeck, aber auch für Combos der in meinen Augen beste Commander des Izzet-Decks.

Animatou, the Fateshifter

Erstmal: Großartiges Artwork! Die erste Ability soll wohl Miracles unterstützen, wobei ich mich frage, ob es genug davon gibt, um darum herum ein Commander Deck zu bauen. Die -1 macht Animatou zu einem neuen Flicker-Commander und dadurch, dass mit Schwarz eine neue Farbe zum Flicker-Arsenal hinzugefügt wurde und eine beliebige eigene bleibene Karte (sogar, wenn sie vom Gegner geklaut wurde) gewählt werden kann, sehe ich hier einen sehr beliebten Commander für Freunde von Brago, Roon und co. Die Ultimate wiederum synergiert zwar mit der -1, ist in meinen Augen aber etwas zu unzuverlässig.

Varina, Lich Queen

In Amonkhet haben Zombies ja einige Unterstützung in weiß bekommen, sodass man, wenn man alle spielbaren Zombies in einem Commander spielen will, nicht mehr nur einen Dimir-Commander wie den Scarab God oder Gisa and Geralf nehmen kann. Für Zombie-Freunde ist Varina definitiv eine großartige Karte!

Yennet, Cryptic Sovereign

Ungerade-Tribal ist auch mal eine Idee… Yennet bringt gute Stats mit, aber das Herzstück ist wohl ihre zweite Fähigkeit. Bei jeden Angriff zieht sie entweder eine Karte oder spielt die oberste Karte der Bibliothek gratis. Unter Animatou kann man die oberste Karte ja ganz gut manipulieren, aber auch ohne den Planeswalker kann man das Deck so designen, dass da so manche Karte für sieben oder neun Mana kommt. Spannende Idee, gut ausgeführt!

Yuriko, the Tiger’s Shadow

Erstmal das beste an Yuriko: (Commander) Ninjitsu ist eine aktivierte Fähikgkeit und keine alternative Casting Cost, sodass sie effektiv nicht unter der Commander Tax leidet. Der Card Draw ist natürlich immer nützlich und ein wenig Schaden schadet auch nie (naja, nur den Gegnern). Ich persönlich halte Yuriko jedoch im Duel Commander für am stärksten, da man dort ein recht solides Control/Tempo-Deck mit ihr bauen kann, ähnlich der klassischen Ninja-Delver Strategie.

Lord Windgrace

Die +2 hat in meinen Augen wenig mit dem Landthema des Decks zu tun, was Windgrace aber nicht im geringsten schadet. Man kann oft überflüssige Länder abwerfen. Die -3 passt da schon eher zum Thema des Decks und synergiert auch gut mit der +2, obwohl sich der Effekt schon etwas mit Staples wie Ramunap Excavator oder Crucible of Worlds überschneidet. Die Ultimate wirkt auf mich eher langweilig, die Tokens sind nicht wirklich relevant und das Removal ist zwar nett, aber auch nur ein Boardwipe. Wenn man sich Jund als Goodstuff Deck bauen möchte, ist dieser Panther einen Blick wert, aber es gibt gerade aus Commander 2013 gute Alternativen.

Gyrus, Waker of Corpses

Positiv fällt schonmal auf, dass Gyrus mit Marken in Höhe des gesamten ausgegebenen Mana ins Spiel kommt statt nur in Höhe von X, sodass die Command Tax nicht so schlimm ist und man sie im Gegensatz zu anderen Hydras durchaus für x=0 spielen kann. Der Effekt ist auch nett, um ETB-Effekte zu recyclen und erinnert mich ein wenig an den Scarab. Solider Commander für kreaturenlastige Jund-Decks.

Thantis, the Warweaver

Die zweite Fähigkeit macht Thantis recht spannend. Die Gegner zum Angriff zu zwingen, kann zwar manchmal Selbstmord sein, führt aber zu interessanten Dynamiken. Wer Chaos am Tisch mag, kann Thantis mal ausprobieren, obwohl sie kein wirkliches Ziel hat.

Xantcha, Sleeper Agent

So ein Effekt als Commander wurde sich wohl schon länger von der Community gewünscht. Xantcha sorgt auch für Chaos am Tisch, vor dem man selbst aber einigermaßen geschützt ist. Mit unendlich Mana gewinnt sie auch gerne mal das Spiel, solange man auch farbiges Mana zum erneut casten sowie genug Karten in der Bibliothek hat. Spannende Karte mit Potential für verschiedene Decks!

Windgrace’s Judgment

Solides Removal, wenn man zwei oder mehr sinnvolle Ziele hat. Fünf Mana ist allerdings schon recht viel, sodass ich die Karte nicht als Auto-Include in Golgari-Decks sehe.

Estrid, the Masked

Die +2 wirkt irgendwie seltsam: Zumeist verzaubert man nur wenige Kreaturen, welche noch dazu meistens im Kampf sind und durch diese Fähigkeit quasi nur Vigilance erhalten. Interessant wird es erst mit der zweiten Fähigkeit: Die Totem Armor, die man einer Kreatur damit gibt, liefert nicht nur netten Schutz, sondern eröffnet auch Synergien mit Constellation und ähnlichen Mechaniken. Das Highlight ist in meinen Augen allerdings die Ultimate. Es gibt einige Verzauberungskreaturen, die so zurückkommen können, und sie direkt zu verzaubern, hilft Voltron-Strategien deutlich. Auch der zusätzliche Mill erhöht die Stärke dieser Fähigkeit. Wer Enchantments spielen will und allgemein Auren an seinen Kreaturen mag, kann Estrid durchaus spielen. Für Verzauberungen allgemein gibt es aber in ihrem Deck eine in meinen Augen bessere Alternative…

Kestia, the Cultivator

Eine solide Kandidatin, wenn man im Verzauberungsdeck auch auf viele Kreaturen setzt. Sie kostet zwar unangenehm viel Mana, aber der Card Draw kann im richtigen Moment ganz nützlich sein. Mein Highlight dieses Decks ist aber…

Tuvasa, the Sunlit

Enchantress im Commander? Klingt super! Der Carddraw von Tuvasa kommt zwar nur einmal pro Zug, sorgt aber dafür, dass dem Verzauberungsdeck um sie herum nicht die Puste ausgeht. In Verbindung mit Enchantress’s Presence und Konsorten haben wir hier starken Carddraw und einen Commander, der sowohl als Voltron-Deck als auch als Combo-Deck funktionieren dürfte.

Arixmethes, Slumbering Isle

Dieser Kraken ist in erster Linie ein Manarock, als solcher aber ziemlich gut, da er mal farbiges Mana generiert. Später bekommt man mit ihm dann eine starke Kreatur, die im Kampf allerdings in Ermangelung von Evasion oder ähnlichem nicht so viel bringt. Nette Ramp-Option mit sehr viel Flavour.

Fazit

So, das waren alle neuen Karten. Eine kurze Top 7 aus allen Karten:

1: Myth Unbound
2: Loyal Apprentice
3: Forge of Heroes
4: Yuriko, the Tiger’s Shadow
5: Arixmethes, Slumbering Isle
6: Yennet, Cryptic Sovereign
7: Tawnos, Urza’s Apprentice

Mein Gesamteindruck für die Commander Reihe ist dieses Jahr eher gemischt. Mehrfarbige Planeswalker-Commander sind zweifellos ziemlich cool und einer der größten positiven Punkte des Sets. Die Themen der Decks wirken auf mich aber etwas chaotisch. Gerade das Länder-Deck hat nur einen Commander, der wirklich etwas mit Ländern macht. Die größte Schwäche des Sets sind jedoch die Reprints. Der teuerste Reprint in Saheelis Deck ist Unwinding Clock mit knapp fünf Euro, in Animatouss Deck Sient-Blade Oni mit knapp drei Euro, in Windgraces Deck Avenger of Zendikar mit knapp fünf Euro und in Estrids Deck immerhin Bear Umbra und Enchantress’s Presence mit jeweils knapp sechs Euro. In der Vergangenheit gab es Mirari’s Wake, Wurmcoil Engine, Chromatic Lantern, Karten, die auch heute noch was wert sind. Die teuersten Reprints aus C18 sind vor dem Release schon höchstens €6,- wert. Trotzdem bietet auch dieses Commander-Set einen sehr guten Einstieg in das Format und bringt viele interessante neue Karten und auch Strategien mit. Wer also die Strategien dieser Decks mag oder neu im Format ist, kann absolut bedenkenlos zugreifen. Nur diejenigen, die auf starke Karten für andere Formate hoffen, sollten vielleicht besser auf ein anderes Set wie das neue Magic Core Set 2019 zurückgreifen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser Review ein wenig unterhalten und vielleicht sogar etwas beibringen. Bis zum nächsten Artikel,

euer Berkut

2 Replies to “Magic – Commander 2018 Set Review Mehrfarbig”

  1. Tobias

    Aloha Berkut,
    Ich wurde vom FB Team hingewiesen dass du genau die Person bist mit der ich reden muss.
    =)
    Und zwar bin ich fast absoluter Neuling bei MTG und wurde von nem Bekannten herangeführt. Mittlerweile will ich mir selbst eine Sammlung zulegen und dafür kommt nur ihr in Frage. (anderen Shops trau ich nicht)
    Ich wollte mir ein Display vom Dominaria Set holen, dazu dann noch das Dominaria Bundle und beide Planeswalker Decks. Erste Frage lohnt sich das Set als Einsteiger oder sollte ich doch eher auf das Hauptset 2018 zurückgreifen bzw ein anders Set nehmen.
    Mein „Lehrmeister“ ist ein Eldrazi Fan ohne gleichen (Gott hasse ich Emrakuul) und als Dank für seine Mühen mich an das Spiel heranzuführen wollte ich ihm auch ein paar Bosster mitbestellen. Gibt es derzeit Sets die Eldrazi unterstützen
    Sorry wegen den vielen Fragen,
    Besten Dank und freundliche Grüße

    Tobias

    Antworten
    • Berkut Autor dieses Beitrags:

      Tagchen Tobias,

      zu dem Thema „Produkte für Einsteiger“ wollte ich ohnehin mal was schreiben, aber ich kann dir auch hier kurz antworten:
      Ein Display bringt dir definitiv den besten Wert für’s Geld, aber du solltest nicht erwarten, nur aus ihm ein Deck zu bauen. Sieh es eher als Erweiterung für deine bereits vorhandenen Karten oder die anderen Produkte an. Das soll keineswegs heißen, dass es nicht für dich sinnvoll wäre, du darfst nur nicht erwarten, dass du nur daraus ein Deck basteln kannst. Zusammen mit einer Deckbaubox oder auch einem Planeswalker-Deck ist ein Display sehr nützlich.
      Ein Bundle ist dagegen ein sehr nützliches Produkt für Einsteiger: Die Standardländer, die du darin erhältst, wirst du sehr oft brauchen, auch der Würfel und die Aufbewahrungsbox sind extrem nützlich.
      Von den Planeswalker Decks würde ich stark abraten. Die enthaltenen Planeswalker sind leider sehr schlecht, und auch bei den übrigen Karten ist fast nichts gutes dabei. Auch geht dir mit ihnen einer der schönsten Aspekte von Magic, der Bau eines eigenen Decks, verloren.
      Stattdessen rate ich zur Deckbaubox. Diese enthält mehr Booster, was letztendlich mehr potentiell wertvolle Karten bedeutet, sowie viele gemischte Karten, die dir als Anfänger ziemlich helfen sollten. Auch die Box an sich ist gut zur Aufbewahrung, wenn auch nicht ganz so hochwertig wie die vom Bundle. Aus einer Box kannst du verschiedene Decks bauen, und zusammen mit einem Display dürften diese sogar relativ gut sein.
      Eine weitere Option wäre ein Challenger Deck. Diese Decks sind bereits turnierfertig und könnten ohne Veränderungen zumindest auf kleineren Turnieren schon einiges reißen. Leider rotieren viele der enthaltenen Karten bald aus dem Standard-Format raus, weshalb ich sie für Turnierzwecke nicht empfehlen kann. Für Casual sind sie aber immer noch sehr gut geeignet und haben vielleicht auch eine Chance gegen deinen Lehrmeister (und sein wir mal ehrlich, Mentoren sind zum Besiegen da.)

      Eldrazi gab es zuletzt in Düstermond, Eid der Wächter und Kampf um Zendikar. Ich habe mal nachgeschaut, von Eid der Wächter gibt es noch ein paar Booster im Shop. Für deinen Lehrmeister wäre vielleicht auch eine schöne Spielmatte oder eine der unten erwähnten edleren Deckboxen von Ultimate Guard ein schönes Geschenk, nur so als Anregung. Meiner Erfahrung nach haben erfahrenere Spieler oft schon alle Karten, die sie brauchen und freuen sich über gutes Zubehör mehr.

      Neben diesen Produkten würde ich dir sehr dazu raten, noch ein paar Sachen zur Aufbewahrung etc. zu kaufen. Eine Deckbox brauchst du nicht unbedingt, dafür kannst du die Box vom Bundle nehmen. Wenn du doch etwas kleineres haben willst, empfehle ich die kleinen Boxen von Dragon Shield (Dragon Shield 100+ Gaming Deck Box). Die sind vielleicht etwas teurer als die von Ultra Pro, bieten aber massig Platz und sind äußerst stabil (ich nutze sie für fast alles, gehe nicht gerade pfleglich mit ihnen um, und bis auf Gebrauchsspuren merkt man ihnen gar nichts an). Außerdem kannst du sie hervorragend in der Bundle-Box transportieren. Eine andere, edlere Option sind die Xenoskin-Boxen (vor allem die Flip’n’Tray) von Ultimate Guard. Sie sind sehr hochwertig verarbeitet, haben aber auch ihren Preis. Die Boxen von Dragon Shield sind für einen Anfänger (und auch für mich) absolut ausreichend, aber wenn du deine Karten edler aufbewahren willst, sind die Boxen von Ultimate Guard definitiv einen Blick und auch ihr Geld vollkommen wert. Von den teureren Deckboxen anderer Hersteller als Dragon Shield und Ultimate Guard würde ich eher abraten, diese sind meistens deutlich schlechter verarbeitet.
      Hüllen solltest du dir definitv anschaffen. Normalerweise würde ich auch die von Dragon Shield empfehlen (nicht die Inner Sleeves), aber die gibt es leider (noch) nicht im Shop. Stattdessen sind Legion Sleeves oder Ultimate Guard aber auch sehr gut. Von anderen, günstigeren Marken würde ich aus eigener Erfahrung abraten, da sie ein schlechteres Mischgefühl bieten und meist nicht so lange halten. Wenn du etwas sparen möchtest, sind auch die Soft Sleeves von Ultra Pro eine passable Option für den Anfang. Die schützen die Karten zwar nicht so gut, aber es reicht für den Schutz vor Kratzern und ähnlichem. Auch gehen sie nicht kaputt, sondern zeigen höchstens Abnutzungserscheinungen. Wenn sie dir irgendwann für deine Decks zu schlicht sind, machen sie auch noch einen guten Job für die Aufbewahrung. Das größte Argument ist aber definitv ihr unschlagbarer Preis.
      Zuletzt könntest du dir noch eine Spielmatte anschaffen. Diese ist nicht zwingend notwendig, aber allgemein ganz angenehm, um Karten bzw. Hüllen vor Schmutz zu schützen. Da sind alle Marken okay, lediglich die alten Matten von Dragon Shield (die einfarbigen mit diesem Steintafel-Motiv) sind mir etwas zu dünn. Die neuen von Dragon Shield (mit den Drachen-Motiven) sind dagegen hervorragend. Letztlich kannst du dich aber bei Matten ganz nach deinem Geschmack bei den Motiven richten und da ist die Auswahl wirklich groß!

      Um also in etwa in deinem Budget zu bleiben, hier meine Empfehlung: Ein Display (am besten Dominaria, Core Set 2019 oder Guilds of Ravnica), ein Bundle (auch aus einem der drei Sets), eine Deckbaubox vom Core Set 2019, Hüllen nach Wahl und, wenn du möchtest, eine Matte.

      Noch eine Anregung: Wenn du die Sprache auf ordentlichem Niveau beherrschst, bestell die Produkte doch auf Englisch. So gewöhnst du dich an die englischen Formulierungen, was sehr hilft, wenn du noch fremdsprachige Artikel oder so liest.
      Ein Produkt, das ich noch erwähnen möchte, sind die Commander Decks: Die Karten darin sind zwar etwas komplizierter, aber die Decks sind für das Commander-Format gebaut, welches ich persönlich sehr schätze. Du brauchst dafür aber mehrere Spieler mit dieser Art von Deck, für gewöhnlich vier. Wenn du das in deiner Gruppe schaffst, ist das wohl das beste Produkt. Wenn du mit Standard anfangen möchtest, bringen sie dir aber nichts.

      Ich hoffe, das hat dir einen kleinen Überblick verschafft. Für Fragen kannst du dich natürlich jederzeit an mich wenden.

      Beste Grüße
      Berkut

      Antworten

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