Magic – Die Mechaniken von Kaldheim

Passend zur aktuellen Jahreszeit bringt Wizards uns im neuesten Magic the Gathering Set in die Welt von Kaldheim, die von nordischen Mythen und Wikingern inspiriert wurde. Zur Einstimmung auf das neue Set stelle ich euch hier daher die Mechaniken vor. Schnappt euch also einen heißen Kakao oder einen warmen Met und werft mit mir einen Blick auf das neueste Set!

Boast

In der ersten neuen Mechanik dreht sich alles um das Angreifen. Boast stellt eine normale aktivierte Fähigkeit unter die Bedingung, dass die Kreatur angegriffen haben muss. Der Fokus auf Angriffe macht deutlich, dass diese Mechanik vor allem in aggressiven Decks benutzt werden wird, ähnlich wie Raid in Tarkir und Ixalan. Durch die Manakosten, die bei Boast noch bezahlt werden müssen, können die Kreaturen an sich recht effizient designed werden. Boast gibt Aggro auch im späteren Spiel noch Möglichkeiten, kleine Kreaturen zu verwenden, da die Boast-Fähigkeit auch noch mit Instant Speed genutzt werden kann, wenn die eigene Kreatur in einen zu großen Blocker rennt. Boast mag für sich genommen nicht allzu komplex sein, dürfte aber im Gameplay zu interessanten Entscheidungen führen, wenn man etwa überlegen muss, ob man lieber eine Fähigkeit aktiviert oder den nächsten Zauberspruch ausspielt.

Foretell

Morph ist jetzt auf allen Karten angekommen. Foretell erlaubt es dem Spieler, einen Zauber ins Exil zu schicken und in einem späteren Zug etwas günstiger zu spielen. So werden die Manakosten letztendlich über mehrere Züge verteilt, sodass man teure Zauber etwas früher spielen kann. Foretell dürfte zum einen als eigenständiges Deck dank Cosmos Charger funktionieren, zum anderen sind viele Karten mit der Machanik interessant für Control Decks, die so reaktive Karten wie einen Boardwipe (Doomskar) früher vorbereiten und so vielleicht besser reagieren können. In Aggro sehe ich Foretell dagegen weniger, denn diese Decks wollen nur selten Mana ausgeben, das nicht sofort in Schaden oder ähnliches umgemünzt wird.

Changeling

„Wandelwicht“ ist mal eine dieser Mechaniken, bei denen der deutsche Name besser klingt. Sie bedeutet, dass eine Kreatur alle denkbaren Kreaturentypen hat. Für sich genommen ist das nichts übermäßig starkes, in verschiedensten Tribal Decks kann man diese Effekte jedoch nutzen, da ein Changeling auch als Mitglied des jeweiligen Stammes zählt. Zur Zeit sehe ich das im Standard nicht, aber das kann sich ändern.

Modale doppelseitige Karten

Bekannt aus Zendikar Rising, kehren diese besonders flexiblen Karten zurück. Diesmal befindet sich auf einer Seite immer ein Gott, also eine Kreatur, und auf der anderen eine bleibende Karte, was alles zwischen einer anderen Kreatur, einem Land, einem Planeswalker, einer Entchantment und einem Artifact sein kann.

Poison Counter

Die Giftzählmarken stellen eine der ältesten alternativen Siegmöglichkeiten dar, auch wenn sie in diesem Set nur auf einer Karte vertreten sind. Im Standard werden wir sie damit wohl kaum sehen, aber falls noch jemand sowas wie Brawl spielt, könnte sich daraus ein nettes Deck entwickeln.

Snow

Verschneite Karten kehren auf der nordischen Welt ebenfalls zurück. Für sich genommen sind sie nichts besonderes, einige Karten haben allerdings Synergien, wenn man viele verschneite Karten kontrolliert oder Mana aus verschneiten Quellen ausgibt. Schnee interagiert nicht wirklich mit anderen Mechaniken, was es in meinen Augen etwas zu sehr isoliert, aber immerhin erhalten wir so neue verschneite Standardländer.

Das war es mit dem Überblick über die wichtigsten Mechaniken des Sets. Viel Spaß mit den viel zu gut zur Jahreszeit passenden neuen Karten. Wie immer könnt ihr Kaldheim Booster und Kaldheim Displays günstig in unserem Shop finden. Bleibt gesund!

Euer Berkut

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