Yu-Gi-Oh! Bannliste 2019 Spekulationen – Teil 1, die Verbannten

Heyho Leute und herzlich Willkommen zu unserem Plausch über die Bannliste, die von Konami für diesen Monat angekündigt wurde! Wie immer ist dann die Diskussion groß: Welche Yugioh Karten kommen wieder? Welche Karten werden gehen? Und welche Karten können nur noch ein- bis zweimal gespielt werden?

Darum wird es in diesem Artikel gehen. Deshalb viel Spaß beim Lesen und lasst uns doch auch eure Meinung da, und schaut, ob sich das mit euren Vorhersagen vielleicht deckt! Reden wir aber erst einmal über die Karten, die Probleme machen und auf die Liste der verbannten Karten gehen könnten:

Rangsteigerungszauber-Start für die Phantomritter

Diese Karte, auch „PKRUM“ (Phantom Knight’s Rank-Up-Magic) abgekürzt, ist ein großes Problem in Kombination mit dem XYZ-Monster Äußeres Wesen Azathot. Azathot hat in dem Zug, wo sie beschworen wurde, den Effekt, dass jegliche Monstereffekte des Gegners annulliert werden.

Im heutigen Yu-Gi-Oh! dreht sich so ziemlich alles um Monstereffekte – vor allem, wenn es um den ersten Zug eines Spielers geht. Mit der PKRUM-Zauberkarte lässt sich Azathot ganz leicht im gegnerischen Spielzug beschwören, was ihm sozusagen jeglichen Weg versperrt seinen Zug machen zu können. Für die meisten wäre wohl Azathot das Problem. Allerdings ist Azathot ohne die Möglichkeit, ihn im gegnerischen Spielzug auf das Feld zu bringen, kein Monster, was einen ganzen Spielzug zerstören kann. Deshalb gehört die Karte somit für mich zu Recht gebannt.

Nummer 95: Galaxieaugen-Dunkelmateriedrache

Dies ist nicht nur ein leicht zu beschwörendes XYZ-Monster mit 4000 ATK, es hat auch noch Effekte, die großen Schaden verursachen können. Wenn dieses Monster beschworen wird, kannst du 3 Drachen-Monster mit verschiedenen Namen von deinem Yugioh Deck auf den Friedhof legen, damit dein Gegner 3 Monster aus seinem Deck verbannen muss. Nur was ist jetzt daran so stark?

Im heutigen Yu-Gi-Oh! ist der Friedhof nicht mehr das, was er mal war. Viele Monster, oder auch allgemein Karten, haben Effekte, die sich auf den Friedhof beziehen, oder sogar vom Friedhof aus aktiviert werden. Somit kann man eben mal 3 brauchbare Drachen auf den Friedhof werfen, um sie mit jeglichen Effekten weiter nutzen zu können. Dein Gegner hingegen verbannt die Monster, anstatt sie auf den Friedhof zu legen, was ihm schon viele Möglichkeiten nimmt, damit zu spielen. Denn es gibt nur wenige Karten, die sich auf verbannte Karten beziehen, oder einen Effekt haben, der sich aktiviert, sobald die Karte verbannt wird. Und da man zur Zeit sein Deck so knapp bauen muss, um die besten Karten immer ziehen zu können, kann man es sich nicht immer leisten, 3 Monster zu verbannen, die vielleicht eine wichtige Rolle im Deck spielen. Und abgesehen von diesem Effekt kann man auch noch ein XYZ-Material von dieser Karte entfernen, um 2 Angriffe gegen Monster führen zu können. Das kann in Kombination mit den 4000 ATK schnell das Ende bedeuten und ist somit im Moment viel zu stark für das Spiel.

Artefakt Sense

Die Karte ist ein Monster mit 2200 ATK, das sich auf verschiedenen Wegen im gegnerischen Spielzug spezialbeschwören lässt. Das kann man beispielsweise durch seinen eigenen Effekt tun, wenn sie als verdeckte Zauber-/Fallenkarte im gegnerischen Zug zerstört wird. Dies ist zum Beispiel mit dem Mystischen Raum-Taifun oder Twin-Twister möglich, oder durch den Effekt von Artefakt-Heiligtum, die sie einfach so spezialbeschwört, sobald diese Fallenkarte aktiviert wird. Nur wo liegt dieses Mal das Problem?

Artefakt Sense verbietet es deinem Gegner, das Extra-Deck zu benutzen, wenn es in seinem Spielzug spezialbeschworen wurde. Das Extra-Deck ist mittlerweile eins der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Element, was im modernen Yu-Gi-Oh! genutzt wird. Das Extra-Deck in seinem ersten Zug nicht nutzen zu können, bedeutet in den meisten Fällen schon die Niederlage – zumal es sich mit den eigenen Angriffspunkten nicht so leicht ohne das Extra-Deck besiegen lässt. Eine Karte, die eine wichtige Spielmechanik wegnimmt, gehört meines Erachtens nach zu Recht gebannt.

Rotäugiger finsterer Metalldrache

Rotäugiger finsterer Metalldrache ist eine Karte, die uns schon seit vielen Jahren begleitet, aber jetzt wohl viel zu stark für das Spiel erscheint. Man kann ihn spezialbeschwören, indem man einen Drachen von seinem Feld verbannt. Das hört sich noch nicht so schlimm an, da er auch mit 2800 ATK nicht übertrieben stark ist. Allerdings hat er noch einen zweiten Effekt, der es dir erlaubt, einmal pro Spielzug einen Drachen von der Hand oder dem Friedhof als Spezialbeschwörung zu beschwören. Und wo steckt jetzt das Problem darin?

Klar ist es stark, aber es ist jetzt kein Gamechanger, der unbedingt weg muss, oder? Doch! Das größte Problem der Karte ist, dass sie den Effekt jedes Mal wieder aktivieren kann, wenn sie auf das Feld kommt, obwohl es nur „einmal pro Spielzug“ möglich ist. „Einmal pro Spielzug“ bezieht sich nur auf den Zeitpunkt, wo die Karte auf dem Feld liegt. Also kann man ihn durch jegliche Effekte jedes Mal wieder aufs Feld spezialbeschwören, und somit immer wieder einen neuen Drachen spezialbeschwören, was dich ohne Probleme zu allen starken Link-Monstern führt. Es wird auch gern in Kombination mit den Wachdrachen gespielt, was eine starke Wirkung gezeigt hat. Im OCG (Original Card Game), also im asiatischen Raum von Yu-Gi-Oh!, wurde dieses Monster auch schon gebannt, was ein kleines Indiz darauf sein kann, dass es uns auch bald treffen könnte. Darum schließe ich nicht aus, dass es in dieser Bannliste geschehen wird!

Phantom-Himmelssprenger

Dieser sogenannte „Token Generator“ kann, wie der Name schon sagt, Tokens (also Spielmarken) auf das Feld bringen. Dass Tokens in der heutigen Yu-Gi-Oh!-Zeit mit Link-Monstern ein Problem darstellt, brauche ich, glaube ich, weniger zu erklären, da diese sehr gut als Linkmaterial verwendet werden können. Und einige Monster, die ohne Probleme viele Tokens auf das Feld beschwören, wurden schon in die Bannliste aufgenommen. Also warum nicht hier auch?

Wenn dieses Monster als Normal- oder Flippbeschwörung beschworen wird, kannst du die gleiche Anzahl an Tokens spezialbeschwören, wie du Monster besitzt. Das heißt, dass man mit einem weiteren Monster auf dem Feld schon zu 4 Materialien für eine Linkbeschwörung gelangen kann. Das kann man zum Beispiel für den Kalliberlade-Drachen oder den Kalliberschwert-Drachen benutzen, die zur heutigen Zeit wohl mit zu den stärksten Extra-Deck-Karten gehören, die man in fast jedem Deck spielen kann! Deshalb sollte man es genau wie die vorherigen Token Generator behandeln und sie auch aus dem Spiel nehmen.

Sündenbock

Ja, wenn wir schon über Tokens reden, dann müssen die Sündenböcke auch mal für ihre Sünden zahlen! So eine Karte ist im Link-Format einfach zu fatal, da sie 4 Tokens spezialbeschwört, die man für Linkbeschwörungen nutzen kann. Klar, sie hat einen Nebeneffekt, der dir verbietet, im selben Zug noch Monster zu beschwören, aber dem kann man auch leicht entgehen. Wie?

Es ist eine Schnell-Zauberkarte, weshalb man sie auch im gegnerischen Zug aktivieren kann, sofern sie schon verdeckt liegt. Wenn dein Gegner seinen Zug dann beendet, kannst du in seiner End-Phase die Karte aktivieren, womit du die 4 Tokens auf das Feld bekommst. Die kannst du in deinem Zug für Link-Monster verwenden, da der Nebeneffekt nur für den Zug deines Gegners galt. Und wie eben beim Phantom-Himmelssprenger schon gesagt, kann man die 4 Materialien für Monster wie Kalliberlade-Drache oder Kalliberschwert-Drache benutzen, und dass obwohl du nur eine Karte aktiviert hast. Deshalb sollte man die Karte in meinen Augen auch zu den verbannten Karten werfen!

Dies war der erste Streich der Bannliste… Und der zweite folgt morgen.

Euer Yu-Gi-Meep

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.