Es wird chaotisch. Und nein, damit meine ich ausnahmsweise mal nicht die Firmenpolitik Konamis, sondern natürlich das neue Hauptset Chaos Origins, das am 02. Juli bei uns erschienen ist und das wir uns heute einmal genauer anschauen wollen.
Was ist neu?
Chaos Origins ist ein Hauptset, was bedeutet, dass wir hier keine Reprints bekommen, dafür aber haufenweise neue Karten und zwei neue Archetypes. Engelechy und Blitzclique heißen die beiden und während, zumindest Stand heute, Engelechy nicht so spielstark ist, ist Blitzclique nicht zu unterschätzen, weshalb wir uns heute auch dieses neue Deckthema einmal genauer anschauen werden. Aber neu ist noch mehr, denn das Set bringt natürlich haufenweise Support für bestehende Decks mit. Da sind wichtige neue Karten für Clowntrupp, das ich euch erst kürzlich vorgestellt habe. Da sind neue Karten für Elfnote oder UntergangZ, aber auch für beliebte alte Archetypes wie etwa Beschworen (also alles rund um Aleister) oder die Heiligen Ungeheuer. Und dann ist da eben noch Chaos beziehungsweise Ritual von Licht und Finsternis. Und Leute, ich sage es euch ehrlich: Damit hat Konami mich einmal mehr voll in der Hand. Ich spiele fast ausschließlich Decks, die alte Karten neu auflegen und zeitgemäß interpretieren: Blauäugig, Chimera, Magnetkrieger, Odion, Cyber Drache und so weiter. Und Ritual von Licht und Finsternis tut halt leider genau das, worauf ich stehe: Alte Karten Yugis werden modernisiert, erhalten coole neue Artworks und durchschlagende Effekte und sind wirklich ernsthafte Turniergegner. Das finde ich so toll und deswegen werde ich mir wohl dieses Deck zulegen müssen – auch wenn das wohl kein ganz günstiges Unterfangen wird.
Neu ist aber noch mehr! Die Starlight Rares sind überarbeitet worden und hier nun erstmals in ihrem neuen Design enthalten! Also klar, es sind immer noch Starlight Rares und das grundlegende Foiling wird natürlich beibehalten, aber der Neuanstrich schmeckt schon ganz gut: Die eigentlich grauen Kartenränder schimmern nun in bunten Regenbogenfarben und generell wirken die Farben und das Foiling der Karten kräftiger. Damit rücken die Starlight Rares in unmittelbare Nähe zu den Starlight Rares aus dem OCG, denn wie wir spätestens seit den Ultimate Rares der Rarity Collection wissen, sehen manche Seltenheitsstufen in OCG und TCG unterschiedlich aus.
Ein neuer Mitstreiter: Blitzclique
Aus Superdreadnought Rail Cannon Gustav Max macht die deutsche Version ganz zahm Superkanonen-Panzerzug, um den Bezug zur historischen Vorlage nicht ganz so offensichtlich zu machen, aber ein Archetype, der phonetisch an Blitzkrieg angelehnt ist, ist cool und darf so bleiben. Weiß ich jetzt nicht so recht, Konami. Aber gut, von etwaigen historischen Bezügen einmal abgesehen, ist das neue Blitzclique-Deck (das im Englischen übrigens genauso heißt, denn auch dort gibt es keine sprachliche Entsprechung zum deutschen Wort Blitzkrieg, sodass man dieses einfach entlehnt hat) schon ganz interessant. Zu tun haben wir es hier mit einer Reihe an ERDE-Monstern vom Typ Donner und was die so können, zeige ich euch jetzt:
Knister Blitzclique
Knister Blitzclique ist eine der beiden Secret Rares des Archetypes und entsprechend natürlich auch nicht ganz günstig. Seinen Schnelleffekt könnt ihr aktivieren, wenn der Gegner einen Monstereffekt auf dem Spielfeld aktiviert hat. Dann zeigt ihr Knister in der Hand vor, zerstört das Monster auf dem Feld und beschwört anschließend ein Donner-Monster als Spezialbeschwörung von der Hand. Befindet sich außerdem Knister Blitzclique auf dem Feld, während eine andere Karte auf dem Feld zerstört wird, könnt ihr eine Blitzclique-Zauber- oder Fallenkarte vom Deck auf den Friedhof legen. Und von dort aus natürlich recyceln, wäre ja sonst langweilig.
Stoß Blitzclique
Sprechen wir direkt über die zweite Secret Rare des Archetypes und das ist die Effektmonsterkarte Stoß Blitzclique. Auch sie könnt ihr vorzeigen, dann ein Monster auf dem Feld wählen und zerstören und danach ein Donner-Monster von der Hand spezialbeschwören. Der Unterschied ist, dass das kein Schnelleffekt ist, dafür habt ihr aber auch keine Aktivierungsbedingungen.
Wird eine Karte zerstört, während sich Stoß Blitzclique auf dem Feld befindet, könnt ihr dieses Mal ein Blitzclique-Monster vom Deck der Hand hinzufügen.
Whisker Blitzclique
Wir arbeiten uns die Raritäten weiter nach unten durch, denn Whisker Blitzclique ist nur noch eine Ultra Rare. Der große Kerl lässt euch bis zu drei Donner-Monster von der Hand beschwören und ebenso viele Karten auf dem Feld zerstören, vorausgesetzt, ihr zeigt ihn vor, wenn eine Karte auf dem Feld durch einen Blitzclique-Effekt zerstört wird.
Liegt Whisker Blitzclique selbst auf dem Feld, könnt ihr mit ihm außerdem einen Monstereffekt annullieren, indem ihr ein anderes eurer Donner-Monster auf die Hand zurücknehmt.
Also, ihr seht schon, worauf das hinausläuft: Zerstören und spammen und ein bisschen annullieren. Ganz schön garstig.
Ems Blitzclique
Zwei Super Rares hat das Monster Lineup des neuen Archetypes noch zu bieten und auch die möchte ich euch kurz vorstellen.
Ems Blitzclique könnt ihr ebenfalls vorzeigen, allerdings nur, falls ihr sie eurer Hand hinzugefügt habt und nicht gezogen habt. Dann zerstört ihr eine Karte auf dem Feld und beschwört ein Donner-Monster von eurer Hand. Außerdem könnt ihr mit Ems eine Blitzclique-Falle suchen, sofern Ems auf dem Feld liegt, während eine Karte durch Karteneffekt zerstört wird. Recht situativ und daher vermutlich nur auf eins zu empfehlen.
Korn Blitzclique
Noch einmal Super Rare, aber wieder etwas besser als Ems Blitzclique. Korn Blitzclique könnt ihr vorzeigen und dann eine Zauber- oder Fallenkarte auf dem Feld zerstören und auch hier wieder anschließend ein Donner-Monster von der Hand spezialbeschwören. Auf dem Feld kann euch Korn eine Blitzclique-Zauberkarte oder die Spielfeldzauberkarte Versteck im Himmel, Coulomb aus dem Deck suchen lassen, sofern eine Karte durch einen Karteneffekt zerstört wird.
Versteck im Himmel, Coulomb
Sprechen wir doch direkt einmal über die Spielfeldzauberkarte des Deckthemas, die eben streng genommen keine Blitzclique-Karte ist. Versteck im Himmel, Coulomb verschafft euren Monstern, die von der Hand beschworen wurden, 500 ATK und DEF oben drauf. Das nimmt man gerne mit, wirklich relevant sind aber die anderen beiden Effekte, die ihr pro Spielzug jeweils einmal nutzen könnt: Erst einmal könnt ihr eine Spielmarke auf die gegnerische Spielfeldseite beschwören und euch dann eine Blitzclique-Monsterkarte aus dem Deck suchen. Die Spielmarke gewährleistet, dass ihr auch dann etwas vom Gegner zerstören könnt, wenn ihr anfangt und eigentlich mit einem leeren Feld klarkommen müsst. Das ist ganz schön clever.
Zudem könnt ihr die Spielfeldzauberkarte vom Friedhof zurück auf die Hand nehmen, wenn Karten durch die Effekte von Blitzclique-Karten zerstört werden, was in diesem Deck bekanntlich immer der Fall ist. Diesen Effekt teilt sich Versteck im Himmel, Coulomb übrigens mit den anderen Zauberkarten dieses Decks, die ich euch jetzt noch vorstellen möchte.
Blitzclique – Leitblitz
Die Permanente Zauberkarte Blitzclique – Leitblitz lässt euch eines eurer Donner-Monster vom Friedhof zurück auf die Hand nehmen, wenn eine Karte auf dem Feld durch einen Blitzclique-Effekt zerstört wird. Außerdem könnt ihr während eurer Main Phase ein Donner-Monster von der Hand spezialbeschwören, dann müsst ihr aber Blitzclique – Leitblitz zerstören, was wiederum natürlich nur wieder andere Blitzclique-Effekte triggert.
Blitzclique – Zerschmettern
Etwas brachialer wird es mit der Schnellzauberkarte Blitzclique – Zerschmettern. Die verfügt gleich über zwei Effekte und ihr dürft zwar nur einen davon aktivieren, aber dafür jeden der beiden Effekte pro Spielzug einmal. Entweder legt ihr mit dieser Schnellzauberkarte eine Permanente Falle des Archetypes vom Deck offen auf eure Spielfeldseite oder aber ihr gebt eines eurer Donner-Monster auf die Hand zurück und zerstört dann eine Karte auf dem Spielfeld, was besonders im gegnerischen Zug recht gefährlich werden kann. Generell sind die Kosten, ein Monster auf die Hand zurückzunehmen, nicht wirklich eine Einschränkung, sondern eher ein Vorteil: ihr wollt immer genug Platz auf dem Spielfeld haben und ihr wollt immer ein Donner-Monster auf der Hand haben. Beides ermöglichen diese Kosten.
Blitzcliquen-Rückblitz
Wenn wir doch gerade schon über Fallen gesprochen haben, schauen wir uns die doch auch mal näher an. Blitzcliquen-Rückblitz schützt eure Blitzclique-Monster vor Zerstörung durch Karteneffekte. Damit aber nicht genug, denn auch die folgenden zwei Effekte könnt ihr einmal pro Spielzug jeweils nutzen:
Ihr könnt eine Zauberkarte oder einen Zaubereffekt annullieren und die Karte auch zerstören, indem ihr ein Blitzclique-Monster auf die Hand zurückgebt. Außerdem könnt ihr Blitzcliquen-Rückblitz vom Friedhof verbannen und dann ein Blitzclique-Monster vom Feld oder dem Friedhof zurück auf die Hand nehmen. Ich habe es eben schon angesprochen, aber hier wird noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, mit den Ressourcen sinnvoll umzugehen.
Blitzcliquen-Wechselstromgenerator
Der Name ist sperrig, der Effekt dieser Permanenten Falle aber nicht so. Dass diese Karte gegnerische Monster schwächt, ist nett, aber nicht so wichtig, aber auch sie verfügt über zwei weitere Effekte. Ihr könnt eine andere Blitzclique-Karte von der Hand oder dem Feld ins Deck zurückmischen und euch dann ein Donner-Monster mit einem anderen Namen suchen. Auch Blitzcliquen-Wechselstromgenerator könnt ihr vom Friedhof verbannen und euch dann eine Blitzclique-Zauberkarte oder eben die Spielfeldzauberkarte suchen.
Insgesamt seht ihr schon, dass Blitzclique ein spannendes Deck ist, das dem Gegner gehörig zusetzen kann. Ich bin gespannt, wie sich dieses Deck entwickeln wird und ob es im aktiven Turniergeschehen einen Platz finden wird.
Support für alles, was wir lieben
Chaos Origins zeichnet sich in vielerlei Hinsicht durch seinen OG-Charme aus. Nicht nur haben wir endlich einmal wieder Yugi auf dem Cover eines Boosters, sondern auch Support für viele Karten aus der OG- oder GX-Zeit. Heute schauen wir uns nicht alle davon an, aber ganz vorenthalten kann ich euch diesen Support natürlich nicht:
Heilige Ungeheuer
Ganz kurz möchte ich einen Blick auf den neuen Support für die Heiligen Ungeheuer werfen. Kurz deswegen, weil ich euch das Deck ganz vielleicht in einem der nächsten Artikel noch mal ausführlicher vorstellen möchte. Besteht daran überhaupt Interesse? Schreibt mir das gerne in die Kommentare!
Raviel, Hamon und Uria in neuem Gewand



Die drei Heiligen Ungeheuer bekommen einen neuen Anstrich spendiert und das schließt nicht nur neuen Support mit ein, sondern auch Neuinterpretationen der Ungeheuer selbst:
Unendlichkeit der heiligen Ungeheuer – Raviel, Herr der Phantome, Katastrophe der heiligen Ungeheuer – Hamon, Herr des tosenden Donners und Inferno der heiligen Ungeheuer – Uria, Herr der reißenden Flammen heißen die drei Kollegen in der Neuauflage nun sperrigerweise und bringen Effekte mit, die das Deck vom Spielstil her etwas uminterpretiert und modernisiert.
Die chaotischen phantasmalen heiligen Ungeheuer

Das neue Bossmonster Die chaotischen phantasmalen heiligen Ungeheuer ist eine Fusion aus drei Monstern der Stufe 10, die nicht als Normalbeschwörung beschworen oder gesetzt werden können, also etwa aus den drei Heiligen Ungeheuern. Und genau das zeigt die Karte auch, denn eigentlich haben wir es hier gar nicht mit einer Fusion im klassischen Sinne zu tun, Uria, Hamon und Raviel haben sich einfach nur zu dritt in eine Fotobox gequetscht und den Auslöser gedrückt.
Entsprechend bringt diese Fusion auch Wumms mit, denn mit 5000 ATK und DEF wird der Gegner Die chaotischen phantasmalen heiligen Ungeheuer nicht einfach so überrennen können und durch Karteneffekte kann sie die ersten zwei Male nicht zerstört werden. Den zugehörigen Schnelleffekt könnt ihr zwar nur einmal pro Kette, dafür aber bis zu dreimal pro Spielzug aktivieren: Hiermit annulliert ihr gegnerische Monstereffekte und erhaltet Lebenspunkte in Höhe der halben ATK des annullierten Monsters. Das ist schon ein wenig lästig.
Aber es gibt noch mehr über diese Karte zu sagen: Während der Name im Deutschen Die chaotischen phantasmalen heiligen Ungeheuer lautet, ist der offizielle englische Name The Chaotic Phantasmal Sacred Beasts. Nun hat Konami aber in den englischsprachigen Boostern für den europäischen Markt das kleine Wörtchen “Phantasmal” vergessen und die Karte heißt derzeit schlicht The Chaotic Sacred Beasts. Konami hat diesen Fehler gleich bemerkt und wird ihn in weiteren Auflagen der Karte korrigieren, wenn ihr aber Lust auf ein Kuriosum in eurer Sammlung habt, dann solltet ihr jetzt zuschlagen!
Beschworen
Auch das beliebte Beschworen-Thema legt mit acht neuen Karten nach. Ob Effektmonster, Zauber- oder Fallenkarten oder neue Fusionen, Chaos Origins bringt alles mit, was das Beschworen-Fanherz begehrt.
Aleister der sich Erinnernde
Als Secret Rare ist der neue Aleister nicht gerade günstig, aber auch keine besonders teure Karte.
Ihn könnt ihr spezialbeschwören, indem ihr einen Hexer oder ein Fusionsmonster auf dem Feld wählt, das dann auch noch 1000 ATK zusätzlich bekommt. Auf Beschwörung könnt ihr ein Beschworen-Monster vom Extra Deck verbannen und euch dann die Zauberkarte Beschwörung oder eine Zauberkarte, die diese erwähnt, vom Deck auf die Hand holen.
Hyperbeschworener Äon
Vier neue Fusionen sind am Start, von denen die Secret Rare Hyperbeschworener Äon aber vermutlich die interessanteste ist.
Als Material benötigt ihr mindestens zwei Fusionsmonster mit unterschiedlichen Eigenschaften, was sie zugleich zu einem potenziellen Superpoly-Target macht, auch wenn derzeit die Meta da nicht viel hergibt. Aber hey, mal sehen, was noch kommt.
Anschließend könnt ihr jedenfalls so viele Karten vom Feld und den Friedhöfen verbannen, wie ihr als Material benutzt habt, also mindestens zwei. Habt ihr aber drei oder mehr Materialien verwendet, könnt ihr euch das gegnerische Extra Deck ansehen und bis zu drei Karten davon verbannen.
Außerdem könnt ihr per Schnelleffekt die Eigenschaften aller auf dem Feld befindlichen Monster bis zum Ende des Spielzugs ändern, was je nach Deck durchaus auch relevant sein kann.
Generisches Spielzeug
Im Fokus des neuen Sets stehen klar die entsprechenden Decks und das Nostalgie-Feeling. Aber auch ein bisschen generischer Krempel ist dabei, obgleich die hier relevanten Karten als Secret Rares recht teuer sind
Phara die Urgöttin
Das Artwork dieser Karte ist echt schön und noch mal schöner ist es als Fullart. Aber auch der generische Effekt macht Phara die Urgöttin zu einer attraktiven Karte. Ihr könnt sie nämlich zusammen mit einer Zauber- oder Fallenkarte in der Hand vorzeigen. Anschließend können bis zum Ende des nächsten Spielzugs beide Spieler keine Karten oder Effekte an die Aktivierung und den Effekt der so vorgezeigten Zauber- oder Fallenkarte anketten. Heißt im Klartext, dass der Gegner auf eure Searcher nicht mit Aschenblüte oder einer anderen Handtrap reagieren kann, sofern es sich beim besagten Searcher eben um eine Zauber- oder Fallenkarte handelt.
Wird Phara selbst durch einen Zauber- oder Falleneffekt von der Hand oder dem Feld auf den Friedhof gelegt, könnt ihr sie als Spezialbeschwörung beschwören. Wichtig ist hierbei, dass es sich tatsächlich um den Effekt handeln muss und nicht um die Kosten, das ist ein kleiner, feiner Unterschied: Der Effekt steht nach dem Strichpunkt, die Kosten davor.
Wird Phara vom Friedhof beschworen, könnt ihr die Kontrolle über das gegnerische Monster mit der höchsten ATK übernehmen. Und zwar ohne zu zielen und ohne dieses Monster am Ende des Zuges wieder zurückgeben zu müssen.
Phara die Urgöttin braucht ihr nicht als Playset, aber es schadet gewiss nicht, eine Kopie dieser Karte zu spielen oder zumindest zu besitzen.
Topf der Faulheit
Ein neuer Topf ist da und natürlich ist der DIE Chase-Card des Sets. Das Ding an Töpfen ist ja, dass sie immer sehr teuer sind: das haben wir an Topf der Extravaganz gesehen und natürlich auch an Topf des Wohlstands. Beide sind mittlerweile spottbillig, bis der neue Topf der Faulheit aber erschwinglich wird, wird noch viel Wasser den Styx hinabfließen.
Topf der Faulheit lässt euch Karten in Höhe der Anzahl an Karten, die der Gegner kontrolliert, ziehen, dann müsst ihr allerdings auch dieselbe Anzahl an Karten -1 unter das Deck legen. Das hilft Going Second enorm gegen schlechte Hände und hat, wenn auch in anderer Form, dasselbe Problem wie Topf des Wohlstands: Ihr erhalter ziemlich viel Zugriff auf euer Deck und könnt euch recht problemlos die gewünschten Combo-Karten, Boardbreaker oder Handtraps suchen.
Was kann Chaos Origins?
Die Antwort ist einfach: Viel! Das Set bringt uns alte Archetypes zurück und deutet sie um, generiert dabei ein neues Level an Spielbarkeit ohne dabei die Meta komplett auf den Kopf zu stellen und holt auch Nostalgiker ins moderne Yugioh, denn gerade die Karten des Ritual von Licht und Finsternis Decktyps sind einsame spitze.
Die neuen Starlight Rares gefallen mir persönlich auch gut, obwohl ich nie Sealed Products kaufe und demnach nie eine solche Starlight Rare ziehen werde und als Einzelkarten interessieren mich andere Seltenheitsstufen (Fullarts, Ultimate Rares) einfach mehr als dass ich in Starlights investieren würde.
Das Set wird nun wohl keinen metaverändernden Impact haben, auch wenn die neuen Yugi-Karten krass sind und Blitzclique ein solides Deck ist, das ganz witzig ist, aber sicher nicht in der Metaspitze mitmischen wird.
Und dann ist es natürlich schön, dass auch hier wieder Fullarts am Start sind, das wertet das Set sowohl preislich als auch inhaltlich noch mal enorm auf.
Also, Chaos Origins wäre tatsächlich mal wieder ein Set, bei dem ich mir zum Spaß ein Display gönnen würde und einfach mal schauen wollte, was man so zieht. Aber auch an Einzelkarten findet ihr hier einiges, was sich lohnt, sei es nun für den Sammelbinder oder das Deck.
Was habt ihr aus Chaos Origins gezogen? Und werdet ihr euch eines der neuen Decks bauen? Schreibt mir das gerne in die Kommentare!
Euer
Hyozan


















