Cardfight!! Vanguard – Der Einstieg ins Spiel

cardfight!! vanguardVon Rittern zu Dämonen und Drachen über Käfer und Pflanzen bis hin zu Engeln, Meerjungfrauen und sogar Steampunk, Cardfight!! Vanguard hat sie alle! 25 spielbare Clans (Etranger und Cray Elemental ausgenommen), alle mit ihrem eigenen Charme und ihrer persönlichen Finesse, da ist es gar nicht so einfach sich auf nur einen Clan festzulegen, geschweige denn sich überhaupt auf den einen richtigen Clan für sich selbst festzulegen. Schließlich reicht das Spektrum von stark offensiv bis stark defensiv, von allen denkbaren Formen von Control bis hin zu zahlreichen „laissez-faire“ Decks, von Zeichnern wie DaisukeIzuka, Onineko und SALT bis hin zu KEI, Nardack und Tony! Bei dieser Vielfalt ist es nicht verwunderlich, dass Neueinsteiger leicht überfordert werden. Aus diesem Grund soll der heutige Artikel dem ein wenig Abhilfe schaffen.

Wer Cardfight!! Vanguard spielt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit..

..ein Anime-Fan, welchen dasjenige Element des Spiels angesprochen hat, das am auffälligsten ist, nämlich das Artwork. Neueinsteiger sollten sich daher zu allererst dem Clan widmen, dessen Äußeres Sie am meisten anspricht. An diesem Punkt angelangt, ist es empfehlenswert sich beim Bauen eines Cardfight!! Vanguard Decks möglichst vieler Grade1 und Grade2 „Vanilla“ Karten zu bedienen, also solche zu spielen, die zwar eine höhere Grundpower haben als ihre gleichstufigen Verwandten, dafür allerdings keinen Effekt wie beispielsweise Mermaid Idol, Sedna und Wyvern Strike, Doha. Es hilft sehr dabei sich besser mit dem eigentlichen Spiel vertraut zu machen, wenn man weniger Effekte lesen muss und dafür mehr spielen kann!

Was Cardfight!! Vanguard von anderen typischen TCGs wie Yugioh und Magic The Gathering unterscheidet ist, dass es nur hier Kreaturen gibt, kein Mana, keine Zauber, nur Kreaturen, auch genannt „Units„, und es somit auch viel simpler gestaltet ist. Versteht man dann einigermaßen die Regeln hinter dem Ganzen, was wirklich nicht lange dauern wird, so kann man nach und nach jene Vanillas durch Effekt-Units ersetzen, um so seinen Clan mit allem, was diesen auszeichnet, allmählich besser kennenlernen zu können. Durch vermehrtes Spielen gegen andere Clans begegnen dem Spieler dann auch stetig neue Facetten, welche es ihm ermöglichen sowohl Stärken als auch Schwächen seines Clans eigens aufzudecken und dabei gleichzeitig seinen persönlichen Spielstil zu entwickeln. Man wird zu einem Koryphäe auf seinem Gebiet!

An diesem Punkt angelangt weiß man nun alles über seinen Clan, von allen spielbaren und kompetitiven Archetypes hin zu allen, die es nicht sind und auch mit allen Mechaniken und möglichen Kombinationen ist man vertraut. Das Zusammenbauen eines Decks ist zu einem Leichten geworden und andere Spieler erkennen einen als stark an! An diesem Punkt angelangt wird man feststellen, dass es an der Zeit ist sich mit den restlichen 24 Clans näher auseinanderzusetzen, denn schließlich gelten auch hier die Lehren aus der „Kunst des Krieges“: Kenne deinen Feind und kenne dich selbst, dann wirst du auch in hundert Schlachten nichts fürchten!

Der Weg vom Eyecatcher zu den vollständigen Ins and Outs wird ohne Zweifel nicht von vorgestern auf übermorgen beschreitet werden können, aber in jenen kommenden Tagen, Wochen, Monaten und vielleicht sogar Jahren des Vanguard spielens wird man die Höhen und Tiefen des Spiels durchleben und die Freuden und Trauer, die neuen Bekanntschaften und all die Erlebnisse, die es mit sich gebracht hat, wertschätzen lernen und feststellen, dass es Spaß gemacht hat!

Euer rengeki

Über rengeki

rengeki hat bereits im Kindesalter Sammelkartenspiele lieben gelernt und spielt seit über 10 Jahren kompetitiv.

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