Yugioh – Ein viertklassiges Deck für drittklassige Duellanten

Bereits im vergangenen Jahr hat Seto Kaibas Blauäugig-Deck die Rückkehr in die Meta gefeiert. Mit Chaos Origins folgten kürzlich dann Yugis Monster in einer Neuinterpretation und im Herbst bekommen wir Pegasus’ Toons. Das kann Joey Wheeler natürlich nicht auf sich sitzen lassen und folgt konsequenterweise daher nun auch – jedenfalls so halb.

Beyond the Brave und Joey Wheeler

Ich bin mit Yugioh-Boostern groß geworden, die den Protagonist des Anime abgebildet haben und auch wenn das heute nicht mehr zeitgemäß sein mag, so freue ich mich doch sehr, dass mit Chaos Origins diese alte Tradition wiederbelebt wurde. Fortgesetzt wird sie mit Beyond the Brave, das bei uns am 8. Oktober erscheint. Das Booster wird ähnlich strukturiert sein wie bereits Chaos Origins, das bedeutet, wir bekommen ganz klassisch Commons, Super Rares, Ultra Rares und Secret Rares. Aber auch die neuen Starlight Rares könnt ihr mit viel Glück ziehen und natürlich sind auch wieder die extended art Ultra Rares und Starlight Rares am Start. 

Für Yugis Ritualdeck sind zwei spannende neue Karten dabei, doch um die soll es heute gar nicht gehen. Stattdessen schauen wir uns einmal den ewig Dritten an, der im Anime irgendwie durch viel Glück und fragwürdige Spielzüge doch recht erfolgreich abschneidet: Joey Wheeler. Der bekommt nämlich, wie auch die anderen Hauptfiguren aus dem Königreich der Duellanten, sein ganz eigenes Deck. Das heißt, auch hier werden alte Karten neu interpretiert, spielbar und somit für das moderne TCG attraktiv gemacht. Damit ihr aber wisst, worüber ich spreche, stelle ich euch die neuen Karten hier einmal vor – und das sind viele.

Die neuen Karten

Ganze zehn Karten liefert Beyond the Brave und ich möchte euch alle davon vorstellen, um euch nichts vorzuenthalten. Die Namen liegen, da das Produkt noch ein Weilchen auf sich warten lässt, bisher allerdings nur in der englischen Übersetzung der OCG-Namen vor, sind also für’s TCG noch nicht offiziell.

Swiftwind Panther

Der neue Panter-Krieger erlaubt es euch, während der Main Phase per Schnelleffekt ein Monster von der Hand oder dem Feld als Tribut zu entrichten und dann einen der folgenden Effekte zu aktivieren: 

Entweder beschwört ihr ein Monster, das in seinem Kartentext die neue Zauberkarte Dark Time Wizard erwähnt, als Spezialbeschwörung von der Hand oder dem Deck oder aber ihr millt eine Zauber- oder Fallenkarte, die ebenfalls Dark Time Wizard erwähnt.

Und natürlich kann Swiftwind Panther nur dann angreifen, wenn ihr dafür ein Monster als Tribut anbietet, das kennen wir ja vom klassischen Panter-Krieger bereits. 

Alligator’s Dragon Knight

Alligatorschwert, der auf einem Babydrache reitet – mehr Joey-Feeling geht fast nicht. Vom Artwork mal abgesehen, solltet ihr diese Karte, wie auch den Panther, dreimal spielen, denn sie fungiert quasi als Starter. 

Dass sie mit ihren 1700 ATK direkt angreifen kann, ist nett, aber relativ belanglos. Wichtig ist, dass ihr sie als Monster der Stufe fünf auch als Spezialbeschwörung von der Hand beschwören könnt, indem ihr eine andere Handkarte, die Dark Time Wizard erwähnt, vorzeigt. Auf Beschwörung dürft ihr euch nämlich gleich zwei Zauber- oder Fallenkarten aus dem Deck suchen, die Dark Time Wizard erwähnen und das bringt euch richtig ins Spiel, selbst wenn ihr anschließend eine Karte abwerfen müsst. 

Fisherman of Legend

Im Anime von Mako Tsunami abgezogen, darf natürlich auch der Legendäre Fischer in Joeys Deck nicht fehlen. Den könnt ihr spezialbeschwören, sobald euer Gegner einen Monstereffekt auf dem Feld aktiviert oder einen Angriff deklariert, sofern ihr entweder Umi oder eine Karte, die Dark Time Wizard erwähnt, kontrolliert. Auf Spezialbeschwörung wählt und zerstört Fisherman of Legend ein gegnerisches Monster. Während der End Phase wandert der Fischer zwar zurück auf die Hand, aber das schützt ihn ja zugleich auch ein wenig vor gegnerischem Zugriff. 

Jinzo – Energy Shocker

Anders als die bisherigen Herrschaften war Jinzo wirklich mal metarelevant. Gut, das ist über 20 Jahre her, aber das Gefühl, diese seltene und sehr begehrte Karte nach monatelangem Sehnen endlich mein Eigen nennen zu dürfen, ist heute noch sehr präsent. 

Jinzo – Energy Shocker kann dieses Gefühl niemals reproduzieren, auch wenn er von sich behauptet, auf dem Feld oder im Friedhof zu Jinzo zu werden. 

In bester Jinzo-Manier zerstört der Shocker auf Beschwörung alle gegnerischen Fallen und deckt dazu alle verdeckten Karten des Gegners auf. Dann erhält er 300 ATK für jede auf diese Weise zerstörte Karte. Außerdem kann der Gegner keine Fallen oder Falleneffekte aktivieren, solange ihr ein weiteres Monster, das Dark Time Wizard im Namen hat, auf eurer Spielfeldseite oder im Friedhof habt. Das mag ja insgesamt alles ganz nett klingen, aber fallenlastige Decks sind schon lange kein Thema mehr in Yugioh, wenn man vielleicht von generischen Handtrap-Fallen einmal absieht und die werden gerne direkt von der Hand aktiviert und eben nicht klassisch gesetzt. Ausnahme wäre da vielleicht das Odion-Deck, aber auch das ist mittlerweile kaum mehr turnierrelevant. 

Red-Eyes Black Dragon Exceed

Das bisherige Deck zirkelt um den Zauberer der Zeit, aber ein bisschen Rotaugen-Action darf dennoch nicht fehlen und die kommt sogar als extended Art.

Als Material braucht ihr Joeys klassischen Rotaugendrache und ein Monster, das die Schnellzauberkarte Dark Time Wizard erwähnt. Das heißt, sofern ihr dieses Fusionsmonster als richtige Fusionsbeschwörung beschwören wollt. Ihr könnt ihn nämlich auch als gewöhnliche Spezialbeschwörung rufen, indem ihr ein Monster auf einer beliebigen Spielfeldseite als Tribut anbietet. Das setzt zwar voraus, dass in diesem Zug bereits Monster durch den Effekt von Dark Time Wizard zerstört worden sind, aber gegnerische Monster als Tribut zu nutzen, ist immer höchst interessant. Beschwört ihr Red-Eyes Black Dragon Exceed, dürft ihr zusätzlich ein Monster der Stufe 8 oder niedriger als Spezialbeschwörung von der Hand oder dem Friedhof beschwören. Zusätzlich bleibt dieses Monster mit seinen 3400 ATK und seiner DEF von 3000 von gegnerischen Monster- und Zaubereffekten unberührt und kann folglich nur durch Kampf oder Fallen in die Knie gezwungen werden – und da wird dann doch Jinzo – Energy Shocker wieder interessant. 

Dark Time Wizard

Höchste Zeit, über die Karte zu sprechen, die die ganze Zeit bereits Erwähnung findet. Dark Time Wizard ist keine Monsterkarte wie der Zauberer der Zeit, passt sonst aber ganz wunderbar zu Joeys neuen Karten. 

Auf Aktivierung dürft ihr einen von zwei Effekten wählen, allerdings dürft ihr, wenn ihr Zugriff auf mehrere Kopien dieser Karte habt, beide Effekte je einmal pro Spielzug nutzen. 

Entweder sucht euch diese Schnellzauberkarte eine beliebige andere Karte, solange diese Dark Time Wizard erwähnt und erlaubt es euch während der End Phase sogar, Dark Time Wizard höchst selbst vom Friedhof zurück auf die Hand zu nehmen.

Oder aber ihr kostet das volle Joey-Feeling aus und nutzt den zweiten Effekt: Hier werft ihr eine Münze und wenn ihr richtig angesagt habt, werden alle gegnerischen Monster zerstört und der Gegner bekommt die Hälfte der kombinierten ATK aller so zerstörten Monster als Burnschaden oben drauf. Wenn ihr falsch liegt, nun, dann werden eure Monster zerstört. Ihr kennt das vom klassischen Zeitzauberer und aus dem Anime, in dem Joey nur einmal Pech hatte und sonst immer richtig lag. 

Graceful & Skull Dice

Apropos Glück: Dass die Neuinterpretation von Joeys Deck ebenfalls auf den Glücksspielfaktor setzt, ist eine nette Hommage, sorgt aber eben auch dafür, dass das Deck so nie turnierfähig sein und sich nur im Casual-Bereich etablieren wird, was ich echt schade finde. Zur Einordnung des Decks möchte ich aber später noch mal was sagen, jetzt bleiben wir erst einmal bei den neuen Karten.

Graceful & Skull Dice erlaubt es euch, einen sechsseitigen Würfel zweimal zu werfen und dann die folgenden Effekte nacheinander durchzuführen.

Erst einmal erhalten alle eure Monster, die Dark Time Wizard erwähnen, einen ATK- und DEF-Boost von 200 pro geworfene Augenzahl. Außerdem verlieren gegnerische Monster genau diese ATK und DEF. was für den Kampfschaden einen durchaus beträchtlichen und entscheidenden Unterschied machen kann. 

Doch auch im Friedhof ist Graceful & Skull Dice außerordentlich nützlich. Beschwört euer Gegner nämlich ein Monster, könnt ihr diese Zauberkarte vom Friedhof verbannen, erneut zweimal würfeln und wenn die Summe mindestens sechs ist, wird das gegnerische Monster zerstört. Das ist nett, aber eben mal wieder sehr vom Glück abhängig. 

Sleepy Scapegoats

Die Sündenböcke fand ich schon immer irgendwie witzig, seit ich sie damals im Starter Deck Joey gezogen habe und eine kurze Zeit lang waren sie sogar metarelevant.

Die neuen Sündenböcke, Sleepy Scapegoats, tun im Grunde erst einmal dasselbe wie ihre Vorlage: Sie beschwören vier Spielmarken. Damit aber noch nicht genug, denn wenn euer Gegner ein Monster kontrolliert, könnt ihr zusätzlich noch Swiftwind Panther direkt aus dem Deck beschwören. Die Spielmarken könnt ihr, wie beim Vorgänger, nicht als Tribut für eine Tributbeschwörung nehmen und im Extra Deck seid ihr auf Fusionen gelockt, aber hey, man kann eben nicht alles haben. Ein bisschen mehr geht aber doch, denn wenn eine eurer Karten, die Dark Time Wizard erwähnt, zerstört würde, könnt ihr stattdessen eine der Spielmarken opfern. Das mag in manchen Situationen ganz gut kommen, ist insgesamt aber eher eine sperrige Synergie. 

Foolish Graverobber

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende dieser Übersicht, zwei Fallen verbleiben aber noch und die eine ist Foolish Graverobber der uns ja auch schon ein bisschen bekannt ist. Generell mag ich es immer sehr, wenn das Kartenartwork tatsächliche Yugioh-Karten abbildet und das ist, wie ihr seht, auch hier der Fall. Spannend wird sein, ob sich das TCG-Artwork an die Vorlage hält oder hier zur zensierten Version von Törichtes Begräbnis greift, obwohl es die mittlerweile auch als Lost Art Promo in der unzensierten Version gibt. 

Erst einmal sendet ihr eine Karte, die Dark Time Wizard im Kartentext erwähnt, vom Deck auf den Friedhof und beschwört dann ein Monster von einem beliebigen Friedhof. Foolish Graverobber könnt ihr aber auch vom Friedhof verbannnen und dann entweder eine Zauber- oder Falle des Archetypes vom Friedhof setzen oder stattdessen sogar eine beliebige gegnerische Zauber- oder Fallenkarte wählen und mit dieser genauso verfahren. 

Reversal Box!

Noch einmal das Würfelspiel, bitte! Einmal pro Spielzug könnt ihr während der Standby Phase einen Würfelwurf durchführen und anschließend auf dieser Karte die geworfene Augenzahl an Countern legen, allerdings nur maximal sechs. Wenn euch dann ein gegnerisches Monster angreift oder seinen Effekt auf dem Feld aktiviert, zahlt ihr einen dieser Counter und werft eine Münze. Sagt ihr das Ergebnis falsch an, passiert gar nichts, liegt ihr aber richtig, könnt ihr ein Monster des Deckthemas vom Deck beschwören, die ATK des gegnerischen Monsters wird zu 0 und seine Effekte werden annulliert. Wenn dieser Effekt funktioniert, ist er klasse, aber die Chancen dafür stehen eben gerade einmal 50:50 und das ist keine Quote, auf die man bauen sollte, wenn man nicht Joseph plot armor Wheeler ist. 

Das Deck

Und das waren sie schon, die neuen Karten des Joey-Decks. Wie das Deck zu spielen sein wird, wird die Zeit zeigen, aber ein Blick ins OCG zeigt uns, dass das Deck keinerlei Turnierpräsenz hat und demnach haben wir auch keine validen Listen aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das überrascht wenig und auch hierzulande wird sich diese zufallsbasierte Strategie nicht wirklich für Turniere eignen. Dennoch ist das Deck ganz witzig und wer Spaß am Gambling hat, kommt hier auf seine Kosten. Jetzt aber genug der Vorrede, folgendes Deck habe ich mal zusammengeworfen.

MonsterZauberFallen Extra Deck
3 Alligator’s Dragon Knight
3 Swiftwind Panther
2 Fisherman of Legend
2 Jinzo – Energy Shocker
1 Rotäugiger schwarzer Vollmetalldrache
2 Elemental Saga Doriado
2 Rotäugiger Metallklauen-Drache
1 Metallflammen-Schwertkämpfer
3 Aschenblüte & Freudiger Frühling
3 Mulreizendes Fuwalos
2 Kauz & Schlossvogel
3 Dark Time Wizard
1 Talent der drei Taktiken
1 Sleepy Scapegoats
1 Graceful & Skull Dice
1 Vom Grab gerufen
3 Superpolymerisation
1 Foolish Graverobber
2 Max-Metallwandler
1 Reversal Box!
2 Unendliche Unbeständigkeit
2 Red-Eyes Black Dragon Exceed
1 Hungergift-Fusionsdrache, vier himmlische Drachen
1 Favorite HERO Flame Wingman
1 Favorite HERO Shining Flare Wingman
1 Schlammdrache des Sumpfes
1 Garura, Flügel des nachklingenden Lebens
1 Chaosengel
1 Borreload Liberator Dragon
1 Selene, Königin der Meistermagier
1 Zugangskodier-Sprecher
1 Dharc, der finstere Zauberer in düster
1 Lyna, Lichtverzaubererin in strahlend
1 S:P Kleine Ritterin
1 I:P Maskerena

Ich habe mir erlaubt, in diese Deckliste auch noch andere OCG-Karten mit aufzunehmen. Im Wesentlichen betrifft das die Superpoly-Targets im Extra Deck, denn hier habt ihr viel Platz für generisches Zeug und insofern spricht auch nichts dagegen, Superpolymerisation zu spielen. Generell finde ich es klasse, dass die neuen Anime-Decks so wenig mit dem Extra Deck spielen und sich voll und ganz auf das Main Deck konzentrieren. Das passt zum Spielstil des Animes und des frühen TCGs und holt sicher auch all diejenigen ab, die länger raus aus dem Spiel sind und nun wieder einsteigen wollen. 

Da das Deck alleine zu schwach ist, habe ich es hier mit der Metallwandler-Engine kombiniert, was ganz gut funktioniert. Ihr könnt alternativ aber auch stärker auf den Rotaugendrachen setzen und diesen zusammen mit der Urerz-Engine spielen. 

Wirklich ein viertklassiges Deck?

Das Kaiba-Zitat, das heute den Titel des Artikels gesponsert hat, ist natürlich arg harsch, aber leider hat der Großkonzernbesitzer mit einer Vorliebe für Kinderkartenspiele da nicht so ganz unrecht. Das Deck macht Spaß und ich kann euch nur empfehlen, es mal ein wenig zu testen. Nutzt dafür gerne die Simulatoren, die ich euch letztens vorgestellt habe und schaut, ob das ein Deck wäre, das ihr euch auch zulegen würdet. Je nachdem, wie teuer die Karten im TCG werden, würde ich von einer Anschaffung des Decks dann absehen, wenn ihr auf offiziellen Turnieren spielt. Wenn ihr aber Bock habt, das Anime-Feeling der ersten Stunden wieder aufleben zu lassen und eure Freunde vielleicht bereit wären, in die anderen Anime-Decks, die da derzeit auf den Markt kommen, zu investieren, dann nur zu. Verglichen mit Yugis Ritual von Licht und Finsternis oder Pegasus’ Toons werdet ihr mit diesem Deck aber leider eher schlecht abschneiden. Und das finde ich schade! Klar, nicht jedes Deck muss ein krasses Top Meta Deck sein, aber Joey hätte schon ein Deck verdient, das im Tier 2 Bereich zumindest für Turniere gespielt werden kann. Alternativ hätte Konami auch endlich mal eine konsequente Richtung beim Rotäugigen schwarzen Drachen einschlagen und diesem Deckthema ein wenig Liebe zuteilwerden lassen können. Die Anime-Referenzen der neuen Joey-Karten sind cool und ich mag einige der Artworks wirklich gerne, auch wenn ich nie ein großer Joey-Fan war, aber hier hätte Konami gerne etwas mehr Mühe investieren dürfen, wenn Josephs Gesicht schon das Beyond the Brave Booster zieren darf. 

Das Booster Beyond the Brave bekommt ihr zu gegebener Zeit übrigens natürlich bei uns im Shop oder könnt es jetzt schon vorbestellen und wenn ihr eher auf Einzelkarten setzt, dann werdet ihr bei uns da natürlich genauso fündig. Schaut einfach um den Release-Termin am 8. Oktober mal vorbei, denn erfahrungsgemäß sind gerade Einzelkarten schnell vergriffen.

Euer

Hyozan

Über Hyozan

Yu-Gi-Oh!-Veteran der ersten Stunde

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