Yugioh unterm Weihnachtsbaum – ein Ratgeber für das perfekte Weihnachtsgeschenk im Jahr 2021

Das Jahr 2021 geht zur Neige und der Advent steht bevor. Vielleicht habt ihr schon Plätzchen gebacken und schreibt gerade eure Weihnachtskarten. Vielleicht habt ihr schon eure Weihnachtsgeschenke beisammen oder ihr springt wie ich am 23. Dezember völlig gestresst durch die Kaufhäuser und nehmt euch vor, nächstes Jahr nicht alles auf die lange Bank zu schieben. Da ich dieses Gefühl sehr gut kenne und selbst jedes Jahr aufs Neue Besserung gelobe und meinen eigenen Vorsätzen im Folgejahr dann wieder nicht treu bleibe, möchte ich euch heute dabei helfen, es besser zu machen als ich. Dieser Artikel ist für alle Unentschlossenen, für Spätkäufer, für Yugioh-Neulinge, für Neugierige: Hier kommen meine Top 5 der Weihnachtsgeschenkideen für das Jahr 2021!

Die Tin of Ancient Battles

Die Mega Tins sind jedes Jahr ein heiß erwartetes Produkt. Sie bringen nicht nur die begehrtesten und damit auch teuersten Karten des vergangenen Jahres als erschwingliche Reprints raus, sondern streuen auch ganz neue Karten ins TCG, die in den letzten Jahren durchaus metarelevant waren: 2019 haben wir so etwa Nibiru, das Urwesen und Kein Dunkler Herrscher mehr bekommen, 2020 war es der allseits gefürchtete und verhasste Rotäugige Dunkler Dragoner und dieses Jahr ist es Auslöschungsinformant. 2019 waren die erwähnten Karten noch als zusätzliche Promos enthalten, dieses Konzept hat man im Folgejahr verworfen und auch 2021 müssen die begehrten Karten mit Glück gezogen werden. Die Tin of Ancient Battles ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern bietet auch inhaltlich jede Menge starker Karten, die für Spieler mit eher kleinem Budget sicherlich mehr als interessant sind. Mehr zur Mega Tin gibt‘s in meinem Review, das ihr HIER findet.

Maximum Gold: El Dorado

Apropos starke Reprints: Als letztes Jahr die erste Maximum Gold Box erschien, brachte diese Box uns starke Reprints wie Unendliche Unbeständigkeit oder Eldlich der Goldene Lord.
Jetzt geht die Box in die zweite Runde und auch Maximum Gold: El Dorado bringt starke Reprints in der edlen neuen Premium Gold Rare Version zu uns. Eine Box enthält vier Packs, in jedem Pack findet ihr fünf Gold Letter Rares (also Rares mit goldenem Schriftzug) und zwei Premium Gold Rares.
Mit dabei sind Nostalgie-Karten wie Reißender Tribut oder Exodia die Verbotene, aber natürlich auch metarelevante Karten wie Raubpflanze Verte-Anakonda. Unterstützung erhalten aber zum Beispiel auch die Dinosaurier, Invoked und natürlich Eldlich. Der goldene Lord höchstselbst ist hier erneut zu finden, dieses Mal in einem sehr coolen alternativen Artwork! Maximum Gold: El Dorado ist somit für alle etwas: Nostalgie-Spieler finden hier ikonische Monster wie Blauäuger w. Drache, Dunkler Magier und Rotäugiger schwarzer Drache in edlem Premium Gold Rare. Turnierspieler dürften sich besonders über den ersten Reprint von Zugangskodier-Sprecher freuen, zumal die Karte in den letzten Monaten absurde Preise erzielt hat und generisch in nahezu jedem Deck gespielt werden kann. Sammler hingegen schielen wohl am ehesten auf die besondere Seltenheitsstufe Premium Gold Rare, die es nur in diesem Set und dem ersten Maximum Gold Set aus dem vergangenen Jahr gibt.

Ghosts from the Past

Wo wir gerade bei besonderen Seltenheitsstufen sind: Konami hat in der ersten Hälfte des Jahres die Ghost Rares zurückgebracht! Ghosts from the Past vereint teure und begehrte Ghost Rares und nostalgische Karten in neuer Auflage.
Das Set besteht ausschließlich aus Ultra Rares und mit sehr viel Glück könnt ihr sogar eine Ghost Rare ziehen! Die sind nicht nur extrem selten und dadurch sehr teuer, sondern sehen auch verdammt gut aus. Hinzu kommt, dass die Ghost Rares in diesem Set recht spielstark sind und somit sogar in euer Deck wandern können: Zum Beispiel erhält das starke Linkmonster Schwarz glänzender Soldat – Soldat des Chaos hier seinen ersten Reprint, was den Preis der Karte nun aber nicht gerade schmälert… Aber selbst wenn ihr keine Ghost Rare zieht, erhaltet ihr mit jeder Box 15 Ultra Rares für eure Sammlung und das ist doch eine solide Ausbeute. Mehr Infos zu Ghosts from the Past findet ihr HIER.

Structure Deck: Cyber Strike

Über dieses vorkonstruierte und spielfertige Deck habe ich in den letzten Wochen wohl genug erzählt, daher möchte ich zum einen auf mein allgemeines Review zu diesem Produkt und meine Überlegungen zum Deckbau verweisen. Cyber Strike ist mein persönliches Highlight des Jahres und das hat verschiedene Gründe: Mit nur drei Exemplaren dieses Decks könnt ihr euch ein absolut solides und fast schon turnierfähiges Deck bauen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Deck einfach unübertroffen. Die Karten, die ihr ergänzen solltet, bekommt ihr größtenteils für ein paar wenige Cent, wirklich teuer ist eigentlich nur Galaxiesoldat – und der ist je nach Interpretation des Decks auch entbehrlich. Außerdem bringt uns das Structure Deck: Cyber Strike endlich einen bezahlbaren Reprint einer der stärksten Handtraps im aktuellen Format: Unendliche Unbeständigkeit. Nicht, dass es in der Vergangenheit an Reprints gemangelt hätte, nur waren die halt immer recht teuer. Jetzt ist diese essentielle Karte endlich für alle Spieler zugänglich – egal, wie dick das Portemonnaie ist.
Und drittens – und das ist vor allem für mich als Spieler der ersten Stunden relevant – beinhaltet das Deck mit Cyber Drache und Cyber End-Drache durchaus auch seine nostalgischen Elemente und ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück, als diese beiden Karten neu waren und jeder sie in die Finger bekommen wollte. Das Structure Deck: Cyber Strike ist etwas für Neueinsteiger, die direkt ein starkes Deck haben möchten, ohne dafür eine Niere verkaufen zu müssen. Es ist aber auch ein Set für erfahrene Spieler, die sich schon immer mal am Cyber-Thema versuchen wollten und die Spaß an umfangreichen Combos haben.

Merchandising

Wer jetzt immer noch nicht genau weiß, was er schenken möchte, kann natürlich auch abseits des Spiels tolle Yugioh-Produkte finden: Figuren, exklusive Yugioh-Tassen und wahre Raritäten findet ihr in unserem Shop.

Hier findet ihr zum Beispiel auch tolle Display-Figuren, die die Protagonisten der ersten Staffeln und deren ikonische Bossmonster darstellen, wie bspw. den Red-Eyes Black Dragon by Kenji Ando. So könnt ihr eure Leidenschaft zum Yugioh-Franchise nicht nur in Karten und Decks zum Ausdruck bringen, sondern auch durch einen echten Blickfang in eurer Wohnung.

Sets, die es nicht in die Top 5 geschafft haben

Bei meinen Top 5 habe ich mich auf Sets konzentriert, die einerseits abwechslungsreich sind, andererseits aber auch ein breites Budget-Spektrum abdecken, sodass für jeden Geldbeutel etwas dabei sein dürfte. Die Top 5 verstehen sich nicht als starres Ranking, bei dem Platz 1 das beste und Platz 5 das schlechteste Set ist. Welches Set für euch oder den Beschenkten passt, muss jeder selbst entscheiden, denn die Ansprüche an unser geliebtes Yu-Gi-Oh!-Trading Card Game sind ja sehr verschieden: Die einen wollen kompetitiv spielen und das stärkste Deck haben, die anderen haben einfach Freude an der Spannung beim Öffnen eines Boosters und wieder andere wollen sich mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand ein abwechslungsreiches Deck mit möglichst viel Spielspaß zusammenstellen. Aus diesem Grund möchte ich noch auf ein paar Sets hinweisen, die es nicht in die große Betrachtung oben geschafft haben, die für euch aber vielleicht auch interessant sind.

Structure Decks Ägyptische Götter Slifer & Obelisk

Ältere Spieler, die mit der Battle City Staffel des Anime aufgewachsen sind, kennen den Hype um die Ägyptischen Götterkarten. In Form der Egyptian God Decks haben die gefürchteten Monster dieses Jahr ihre eigenen Structure Decks erhalten, über die ihr HIER mehr erfahrt.

Structure Deck: Freezing Chains

Neben dem oben ausführlicher erwähnten Structure Deck: Cyber Strike und den Götterdecks gab es noch ein weiteres Structure Deck, das aber nicht denselben Hype auslöste, wie die eben erwähnten Decks. Das Structure Deck: Freezing Chains ist ein solides Deck für Gelegenheitsspieler. Wie immer handelt es sich natürlich auch hier um ein vorkonstruiertes Deck, dieses Mal geht es um die Drachen der Eisbarriere. Das Deck bekommt mit Trishula, Nulldrache der Eisbarriere ein gefährliches neues Bossmonster spendiert und interpretiert so ein eigentlich altes Thema neu. Große Turniere werdet ihr mit diesem Deck nicht gewinnen, für Fans des Themas oder von Synchrobeschwörungen sei dieses Deck aber wärmstens empfohlen.

Boosterserien

Dann gibt es da natürlich noch ein paar Boosterserien, die es dieses Jahr in den europäischen und amerikanischen Raum, also ins TCG, geschafft haben:
Blazing Vortex zum Beispiel brachte uns den metarelevanten Topf des Wohlstands, aber auch sonst einige Karten, die anfangs zwar als einflussreicher gesehen wurden, als sie letztendlich tatsächlich waren, dennoch aber spielstark sind. Mehr dazu erfahrt ihr HIER.

Ähnlich verhält es sich mit Lightning Overdrive. Hier hat zum Beispiel der Drytron-Archetyp Support erhalten, der Einfluss von Wahrsagerin des Herolds und Schrott-Raptor waren aber minimal. Mehr zum Booster gibt es HIER.

Und dann gab es da natürlich noch Ancient Guardians, das uns mit Ursarktisch, Solfakkord und Achtheit gleich drei neue Archetypen brachte. Wer mehr wissen will, findet mein Review dazu HIER.

Booster sind ein schönes Geschenk, wenn es darum geht, eine Kleinigkeit zu schenken. Einzeln kosten sie nur ein paar Euro, sodass der Wert des Geschenks hier ganz individuell bestimmt werden kann. Und letztendlich liebt doch jeder die Spannung, beim Öffnen auf eine seltene Karte zu hoffen.

Falls ihr nun noch immer unentschlossen seid, helfen wir euch natürlich gerne ganz individuell weiter – meldet euch einfach über die Kommentarfunktion.

Euer Hyozan

Über Hyozan

Yu-Gi-Oh!-Veteran der ersten Stunde

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